Also ganz so neu bin ich nun nicht mehr mit Jahrgang 1956. Auch sind unsere drei Kinder schon zwischen 38 und 34 Jahre alt. Nach 10 Jahren Schulzeit habe ich in meinem Heimatort Neuwelt, einem Ortsteil von Schwarzenberg, fünf Jahre lang als Autoschlosser in einem Privatbetrieb gearbeitet und erst mit 22 Jahren das Studium der Theologie an der Leipziger Universität begonnen.

Auf über 30 Dienstjahre in den Kirchgemeinden Neuwürschnitz, Meerane und Waldsachsen sowie Mosel und Crossen zurückblickend unterziehen wir uns nun der spannenden Herausforderung, noch einmal ganz von vorn zu beginnen.

Zunächst ist das eigentlich Neue, dass wir nicht mehr in der Pfarrwohnung wohnen. Das wird für alle Beteiligten
eine Umstellung alter Gewohnheiten bedeuten. Unser neues Zuhause ist seit Anfang Juni in der Walter-Hentschel-Straße 10.

Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen und Einsichten in den verschiedenen Kreisen und Veranstaltungen. Und ich freue mich auf das gemeinsame Feiern regelmäßiger und kontinuierlicher Gottesdienste. Für unser künftiges Miteinander habe ich die Erwartung, dass es so Gestalt gewinnt, dass möglichst viele Menschen aus der Mitte der Gemeinden heraus wie aus ihren Umfeldern an den Höhepunkten des Lebens wie an den Krisenpunkten des Lebens bekennen könnten: Gottes Hilfe habe ich erfahren bis zum heutigen Tag.

Und mit dem Monatsspruch für den August 2017 will ich für mich fortsetzen: Und stehe nun hier und bin sein Zeuge bei
Groß und Klein. Ja, dafür stehe ich und das können Sie mit gutem Recht jederzeit von mir erwarten! Von den gemachten Erfahrungen mit Gott zu hören ist für den Glauben unerlässlich. Von den Erfahrungen anderer mit Gott zu hören ist für die Gläubigen unerlässlich. Die Heilige Schrift hält hier einen umfangreichen Schatz für uns bereit. Schön, wenn wir ihn gemeinsam entdecken.

Mit herzlichen Grüßen von Haus zu Haus, auch im Namen meiner Frau, verbleibe ich
als
Ihr Pfarrer Reinhard Stiehler